wieder auf der Ostsee, glücklich und froh zu Hause zu sein

Angekommen auf Helgoland fahre ich zuerst zum tanken. 83cent für den Liter Diesel, da macht volltanken Spaß. Im Südhafen finde ich als dritter im Päckchen einen guten Platz. Ein Hafentag ist eingeplant. Zum einen kann ich Ausruhen vom letzten Nachtschlag, zum anderen den vorhergesagten Starkwind mit 7-8bft abwarten.

Tags darauf ist feines Segelwetter angesagt. Heraus aus dem Kabbelwasser vor der Insel geht es bei 5bft aus West mit raumem Kurs zügig gen Cuxhaven. Ein letzter Blick zurück. Bin gespannt wann ich wieder mal hier bin.

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Auf der Unterelbe komme ich mit dem auflaufenden Wasser fix voran. Über Grund mache ich 8kn und mehr. Ich erfreue mich am schönen Wetter, den schönen Bildern die vorüber ziehen...

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und immer wieder an den „Beuteflaggen“ meiner Reise, die ich nun nach Hause bringen darf.

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Cuxhaven bleibt Steuerbord liegen und bald bin ich in Brunsbüttel. Das Schleusen geht schnell und die Nacht verbringe ich im Seglerhafen.

Am nächsten Tag bin ich früh unterwegs. Vor mir liegen 98km, 53sm, 9-10std Kanalfahrt mit Motor. Kurz bevor ich ablege kommt ein Schleppverband aus der Schleuse den ich dann vor mir habe. An der nächsten Weiche muss er warten und ich kann ihn hinter mir lassen.

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Das Wetter ist wechselhaft. Regenschauer und Sonnenschein wechseln sich mehrmals ab. Mal nur ein paar Tropfen, dann Platzregen und bald wieder Sonnenschein. Eine wilde Stimmung fast über die gesamte Kanalfahrt. Mir begegnet die Cap San Diego. Sie liegt eigentlich in Hamburg an den Landungsbrücken. Denke sie war zum überholen in einer Werft, denn sie sieht raus geputzt und wie neu aus.

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In Kiel- Holtenau müssen die Sportboote dann warten bis der Schleppverband in der Schleuse ist. Nach fast zwei Stunden Wartezeit dürfen wir auch noch mit hinein.

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Kurz darauf tun sich die Schleusentore auf und ich bin wieder auf der Ostsee. Gegenüber die Marina Möltenort und voraus Friedrichsort, im Hintergrund Laboe. Alles ist so vertraut, ich freue mich wie ein Schneekönig.

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Fest mache ich in Strande. Schnell geduscht und ab ins Strandbistro Bruno, auch so ein lieb gewonnenes Ritual. Dort genieße ich im Strandkorb beim Sundown mein Essen und ein feines Pils, fühle mich pudelwohl und bin zu Hause.

Am nächsten Tag liegt Kurs Kappeln an. Bei frischem Südwest-Wind kommen bald Port Olpenitz und Schleimünde in Sicht.

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Fest mache ich bei Ancker im Yachtzentrum Kappeln. Auch hier bin ich wie zu Hause. Der Motor der BOGGES BOGGES bekommt seine 1000std Inspektion. Sobald das erledigt ist will ich zügig weiter nach Lubmin, dem endgültigen Ziel der Reise.

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