Americas Cup World Series, Royals und ein Heimsieg in Portsmouth

Am Freitag hatte ich schon AC Luft geschnuppert. Es war sonnig mit mäßigen Winden und auf dem Gelände waren noch nicht soo viele Zuschauer. Ich habe die practicing races begeistert verfolgt und bin nun gespannt wie die Rennen verlaufen.

Samstag, erster Renntag.

Der Wettergott meint es richtig gut. Die Sonne scheint und es weht eine schöne Brise die gegen Mittag stärker werden soll. Vor 1100 Uhr bin ich am Gate. Schon der erste Unterschied zu Gestern, da bin ich durchmarschiert. Heute steht da eine bald 100m lange Menschenschlange. So reihe ich mich ein. Auch heute eine gute Flug Show, aber kein Vergleich zu den Red Arrows Gestern.

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Es hat sich ein feiner Wind eingestellt. Der erste Start ist pünktlich um 1330 Uhr;

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kurz nach dem Start nimmt der Wind ab, wird löcherig und dreht um die 20grd nach links und rechts. Kommt mir irgendwie bekannt vor ;o)) Am besten kommt damit das französische Team zurecht und gewinnt den ersten Lauf überzeugend. Während das Feld an der letzten Leetonne drängelt

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fahren die Franzosen schon ins Ziel.

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Das englische BAR Rover Team ist zu dem Zeitpunkt letzter an der Tonne, kann aber außen herum am schnellsten Runden

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und schnappt sich so noch das schwedische Team.

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selbst das wird von den zigtausenden Zuschauern mit tosendem Applaus und Anfeuernden Rufen, wie im Fußballstadion, frenetisch gefeiert.

Vorletzter im ersten Rennen, das beginnt nicht gut für BAR Rover. Im zweiten und dritten Rennen aber zeigen Ben Anslie und sein Team wer Herr auf dem Solent ist. Nach blitzsauberen Starts

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und sauberen Manövern gewinnen sie beide Rennen und führen nach dem ersten Tag knapp die Wertung an.

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Sonntag, zweiter Renntag

Heute wird um doppelte Punktzahl gesegelt; und alles scheint irgendwie doppelt. Der Himmel ist mindestens doppelt so bewölkt zu Gestern und der Wind, ganz fein, weht auch doppelt so stark. Endlich Foiling- Conditions. Selbst das Einsegeln der Teams ist schon ne Show. Der erste Start gelingt allen gut.

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Das englische Tam gewinnt den ersten Lauf und die Zuschauermassen sind völlig aus dem Häuschen, Gänsehaut, so etwas habe ich bei einer Regatta noch nicht erlebt.

Die beiden weiteren Rennen verlaufen auch spektakulär. Spitzen Geschwindigkeiten von über 25kn, enge Manöver und fast die Hälfte der Zeit am foilen.


Beide Rennen gewinnen die Amerikaner vor den Engländern. Die beiden zweiten Plätze werden begeistert gefeiert.


denn es reicht dem BAR Rover Team mit einem Punkt Vorsprung zum Sieg der Regatta.

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Vor der Siegerehrung war am BAR Rover Stand ein Empfang bei dem sich Prinz William, Duke of Cambridge und seine Frau Kate, die beide auch die Rennen angeschaut haben, die Ehre gaben und die Mannschaft beglückwünschten.

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Sie übernahmen auch die Preisverteilung an die Teams. Zum Schluss natürlich Champagner Party auf der Bühne.

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Drei Tage voller Action, Spannung, Unterhaltung, bestem Sport, perfekter Organisation, einem Publikum der Extraklasse, selbst das Wetter zeigte sich von seiner feinsten Seite. Das muss ich erst einmal ein paar Tage sacken lassen. Eins weiß ich aber schon: Auf diesen Event zu Warten war eine super Entscheidung. Die drei Tage „Faszination Americas Cup“ möchte ich auf keinen Fall missen. Ab Morgen wird wieder Richtung Ost, nach Hause, gesegelt.

 

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