La Coruña

Seit nun 12 Tagen bin ich in La Coruña und 10 Tage in der Marina Real des RCNC, mitten in der Stadt. Eine stimmungsvolle Marina mit erstklassigem Personal rund um die Uhr. Manchmal etwas rollig wenn Schwell aus dem Hafen hineinkommt, doch die Skyline der Altstadt entschädigt für alles.

Promenade

Ich habe viel Zeit, bummel in der Altstadt umher, radel die kilometerlange Uferpromenade entlang und besuche das Museum der schönen Künste. Dort wandelt man vom 15ten Jahrhundert durch alle Epochen bis in die Gegenwart der schönen Künste.

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Auch die Malls und ein Seekartenladen werden mehr als einmal besucht; und natürlich erklimme ich auch den ältesten noch genutzten Leuchtturm der Welt, erbaut im ersten Jahrhundert von den römischen Invasoren, den Torre de Hercules. 

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Nur ein paar Schritte und ich bin mitten im historischen Stadtkern. Galizische Häuser mit den typischen verglasten Balkonen, nebendran Häuser aus der Wende 19./20. Jahrhundert mit üppigen, barocken Fassaden. Breite Boulevards, geschäftiges Treiben, daneben lange Gassen mit interessanten Geschäften und an jeder Ecke eine Bar, Cafeteria, Bistro oder Restaurant. Gegen 2100 Uhr denkt noch kein Spanier ans Essen. Die Bars und Bistros sind voll mit sich unterhaltenden Menschen, es ist taghell; und ich staunend und alles aufsaugend mittendrin.

Wie berichtet ist mein 3 Farben-Navigationslicht kaputt. Nach Reklamation beim Hersteller habe ich ohne Umschweife die Zusage für ein neues bekommen. Das wurde am Mittwoch aus Dänemark losgeschickt und ist Donnerstag, nur einen Tag später, hier in der Marina angekommen. Das nenne ich SUPPORT! Lopolight heißt die Firma.

Freitag war ich 3mal im Masttop, hier das Ergebnis:

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Am Nachmittag noch ein Tauchgang im Hafenbecken, den Propeller checken und reinigen. Alles OK.

Am Samstag mache ich das Boot seeklar. Kutterstag und die Fock 3 werden wieder angeschlagen. Der Motor wird gecheckt. Beim Prüfen der Keilriemenspannung sehe ich zum Glück das der Keilriemen der Kühlwasserpumpe nur noch am äußeren Band zusammengehalten wird, der Rest ist eingerissen. Ersatz ist an Bord und 3 Stunden später der Riemen gewechselt.

Motor 1

Motor 2

Das nenne ich Glück und ist für mich ein gutes Zeichen für den kommenden Törn. Nicht auszudenken der Riemen reißt unterwegs, womöglich in Küstennähe, darum…DANKE!

Nun steht meiner nächsten Biskaya Überquerung nichts mehr im Wege. Wenn alles weiterhin klappt lege ich Sonntag, den 12.06. ab und bin 3 Tage später in La Trinité-sur-Mer, in der Bretagne. Von unterwegs werde ich natürlich auch berichten und Positionsreporte absetzen.

 

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