Sightseeing in Porto

Der Tag beginnt im dichten Nebel. So werkel ich nach dem Frühstück erst mal an Bord. Auspacken, anbauen, stauen usw.

Gegen 1100 schimmert schon die Sonne durch den Dunst. Mit meinem Leihwagen fahre ich nach Porto. Auf dem Weg dorthin Straßensperren, Umleitung und eine große Polizeipräsenz. Was mag da nur los sein?

Mit jedem Kilometer fort der Küste reißt der Nebel auf und am Fluss-Parkplatz direkt vor der historischen Altstadt scheint schon die Sonne. Die Arrabida Brücke steckt noch im Nebel.

Zu Fuß geht’s hinauf in die Altstadt. Ich möchte mir zuerst den Bahnhof anschauen. Auch hier hohe Absperrungen und jede Menge Polizei. Der Grund ist die Rally Portugal. Die macht 2 Tage Halt in Porto mit einem Rennkurs der mitten durch die Stadt führt, Präsentation der Boliden, Sonderprüfungen und allerlei Spektakel. Das ist sightseeing der besonderen Art. Laut röhrende, driftende Boliden zwischen, durch und auf Weltkulturerbe.

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Der Sack- Bahnhof ist berühmt wegen seiner mit riesigen Wandbildern aus Kacheln geschmückten Wände. Staunend und voll Bewunderung schaue ich mich lange um.

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Die Sonne scheint wunderbar. Ich lasse mich treiben und schlendere über Plätze, durch Straßen und Gassen. Bleibe stehen, schaue und höre den Musikanten zu. Mit Gitarre und einer Art großen Mandoline spielen sie virtuos tragende Melodien und dazu Fadogesang. Das passt. Mir wird ganz warm ums Herz und ich spüre intensiv wo ich gerade bin, wie einst in Brisbaine wo in der Vorweihnachtszeit eine Kapelle in der Konzertmuschel „walzing Mathilda“ spielte.

Musikanten

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Auch schaue ich mir die Kirchen dos Carmelitas und do Carmo an. Sie stehen direkt nebeneinander. Drinnen eine prachtvoller als die andere. Die nächste Kirche ist die dos Cle‘rigos, deren Turm ist hochsteige. Der Aufgang so schmal, das es nur im Einbahnverkehr auf und ab geht. Oben ein wunderbarer Rundblick über Porto und den Altstadtkern. Von hier oben wirken die vielen Menschen und Rallyautos wie Spielzeug.

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Wieder unten am Fluss mache ich Pause und lande in Peter Cafe Sport. Leider nicht das Original, die berühmte Seglerkneipe auf den Azoren. Ein ständiger Strom Touristen zieht vorbei und auf dem Fluss fahren die Boote selbige auf und ab. Dann gehe ich noch zur Brücke Ponte Luis die, genau wie die Ponte Santa Maria ein paar hundert Meter weiter Flussauf vom Erbauer des Eifelturms Gustavo Eifel gebaut wurden.

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Lustiger Weise waren an diesem Tag die Einzigen, die ich nie beim Arbeiten gesehen habe die hier :o)))

Arbeiter

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