Madeira

Nun ist es gemacht. Ich bin gestern auf Madeira angekommen. Seit dem Ablegen in Brixham sind 10 Tage und 12 Stunden vergangen. In der Zeit bin ich 1256sm gesegelt, nah ja nicht ganz, denn da sind auch 40 Motorstunden. Davon kann ich aber getrost 10std. abziehen, wo der Motor nur mitlief um die Batterien zu laden.  So sind das ca. 150sm motort.

Vor dem Landfall

Heute ist der zehnte Tag auf See, ich kann`s selber kaum glauben. Das erste Mal seit mehr als drei Tagen ist am Horizont mal wieder ein Schiff aufgetaucht. Langsam leeren sich die verschiedenen Schapps, Regale und Schwalbennester. In den Backskisten und der Bilge kann man an der einen und anderen Stelle schon den Boden sehen. Die Anzeige des Wassertanks geht bald in den roten Bereich. Remember: hatte die Hälfte durch eine defekte Pumpe verloren. Der Inhalt des Obstnetzes sieht noch gut aus.

schmunzelnd durch die Nacht

Nach der anstrengenden letzten Nacht hole ich mir den entgangenen Schlaf zurück. Das Wetter ist moderat und stabil, nur die Sonne ist sparsam. Tiefhängende Haufenwolken ziehen über den Himmel und darüber sehe ich fahl die Sonne schimmern; und das Boot marschiert.

Murphies Law

Ich bin drin in der NNW Wind Strömung die immer zwischen 3 und 4 bft pendelt. Nach meinen gribfile- Daten soll das die kommenden Tage auch so bleiben. Raumschotssegeln, nur mit der Genoa. Mit dem Autopiloten fährt die BOGGES BOGGES wie mit dem Lineal gezogen ihren Weg Richtung Madeira.

Blauwassersegeln

In die vergangene Nacht fahre ich mit Maschine. Ich will gen Westen um den vorhergesagten Nordwestwind zu erwischen, der sich in Küstennähe auch die nächsten Tage nicht einstellen will. Zügig quere ich das Verkehrstrennungsgebiet am Cap Finesterre, unterschätze aber die Strecke. Das waren dann doch über 15 Meilen bis ich durch bin, über drei Stunden Fahrt in stockdunkler Nacht.

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  • -La Palma 2016

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    Wanderungen und Erlebnisse auf La Palma, im März 2016